Interview mit SEEd Mentor René

Was machst du beruflich?

Ich bin Designer, Dozent, Gründer. Als Kommunikationsdesigner arbeite ich aktuell in Teilzeit als Creative Direktor für Branding und Design bei geometry global, einer Netzwerk-Agentur in Hamburg. Synchron unterrichte ich an zwei Hamburger Kommunikationsdesign-Schulen, und betreue als Freiberufler auch eigene Kunden. Darüber hinaus bin ich u.a. Mitglied einer Initiative für eine (Montessori)Schulgründung, einer Initiative “Wie wollen wir leben“ und in einigen Vereinen engagiert, z. B. im SEND und im designxport Hamburg. Abrundend sei noch erwähnt, dass ich durch die Teilnahme am WirVsVirus-Hackathon der Bundesregierung im März 2020, Gründungsmitglied eines sozialen StartUps bin, Thema “Eltern helfen Eltern“.

Wie hast du von SEEd gehört und wie sah dein bisheriges Engagement aus?

Ich bin seit zwei Jahren auf der aktiven Suche nach einer (Neu)Ausrichtung meiner Tätigkeiten, bestmöglich einer Kombination meiner Leidenschaften und Fähigkeiten. Eine Transformationscoachin gab mir den empfehlenden Link zum SEND, einem für mich interessanten Kanal, um thematisch anzudocken oder und Mitstreiter zu finden. Darüber dann zu meinem ersten Hackathon, dicht gefolgt vom SEEd Future Jam und zur organisatorischen Mithilfe beim Young Waterkant Festival.

Was motiviert dich dazu, dich bei SEEd zu engagieren?

Zum einen die persönliche Erfahrung mit meinem zweiten Bildungsweg, der mich zu meiner Berufung, dem Design führte. Dann auch meine Dozententätigkeit, welche ich bereits nach 5 Jahren im Job begonnen habe. Die frischen Erfahrungen aus dem Agenturalltag gleich weitergeben zu können, ist eine erfüllende Kombination. On top, mit dem Schulbeginn meiner Tochter folgt die Auseinandersetzung mit unserem aktuellen Bildungssystem, und meine alternative Entscheidung für das Montessori-Konzept. Aus letzterer rührt dann auch das Engagement für eine Schulgründung her. Die Bildung ist ein roter, oder vielleicht zeitgemäßer gesagt, ein grüner Faden, der sich durch mein Leben zieht.

Was möchtest du Schüler:innen für ihre Zukunft mit auf den Weg geben

Bleibt neugierig – denn das Lernen hört nie auf. Lediglich kommen nach der Schule diejenigen, von denen man lernt, nicht mehr zwingend von alleine auf einen zu. Es ist auch eine Holschuld des Wissbegierigen. Findet Euer Ding, das was Spaß macht und Euch erfüllt. Es würde mich zum Beispiel sehr freuen, wenn der Begriff Work-Life-Balance in der Zukunft von der Jugend gar nicht mehr richtig verstanden wird.